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Alkoholverbot in ÖBB-Zügen

Zusammenfassung

Ab dem Planwechsel am 13. Dezember wird das Alkoholverbot in ÖBB Zügen eingeführt. Damit will man den Anteil der Betrunkenen in Zügen reduzieren. Das Projekt wird anfangs jedoch nur in Vorarlberg durchgeführt, Grund davor soll die überschaubare Größe des Bundeslandes sein. Die Fahrgäste werden von den Schaffnern bzw. vom Sicherheitspersonal, das ab 20 Uhr mitfährt, kontrolliert. Bei Verstoß gegen das Verbot wird der Reisende darauf hingewiesen, es kann jedoch auch zu einem Ausschluss der Fahrt kommen.

Nach einer gewissen Probe wird beschlossen, ob das Verbot auf ganz Österreich ausgeweitet wird.

Die Fahrgäste werden durch Plakate in Bahnhöfen und auf Zügen auf das Verbot hingewiesen.

 

Quelle: derstandard.at, diepresse.com, www.heute.at

 

Stellungnahme

Da es immer mehr zum Problem wird, dass betrunkene Fahrgäste in ÖBB-Zügen Unruhe stiften, wurde das Projekt sehr positiv von der Umwelt aufgenommen. Ich persönlich finde auch, dass viel zu häufig extrem betrunkene Menschen andere Fahrgäste belästigen, obwohl diese zum Teil nach einem anstrengenden Tag auf dem Heimweg sind. Auch mir gegenüber saß schon mal ein Jugendlicher, der stark betrunken war und ich fühlte mich dabei sehr unwohl.

Man sollte meiner Meinung nach eine Lösung finden, dass sehr wohl Alkohol genossen werden darf, jedoch nur in einem gewissen Maß und auch, dass Unruhestifter sofort von der Fahrt ausgeschlossen werden.

Wenn das Projekt erfolgreich abgeschlossen wird und das Verbot auf ganz Österreich ausgeweitet wird und es auch von den Schaffnern ernst genommen wird, könnte man das Problem von randalierenden Betrunkenen beseitigen.

Ehestreit

Fred saß seelenruhig in seinem Sessel und las wie jeden Sonntag seine Zeitung. Plötzlich stürmte seine Frau Gretchen herein und beschwerte sich, dass er sonntags immer nur mit seiner blöden Zeitung beschäftigt sei. “Du liest den ganzen Tag und um mich kümmerst du dich gar nicht mehr. Früher war das immer viel anders. Du warst viel aufmerksamer und hast mir auch gezeigt, dass dir an mir etwas leigt. Aber jetzt ist dir egal was mit mir ist. Egal was ich mache, du beachtest mich gar nicht mehr!”, warf sie ihm vor.

Doch Fred schenkte ihr nur einen missbilligenden Blick und las weiter seine Zeitung. Er war das ständige herumgenörgel schön langsam leid. Er hatte keine Ahnung, warum sie ständig so austicken musste. Alles könnte doch so schön sein, würde sie doch endlich einmal zufrieden sein.

Plötzlich steht sie mit dem Koffer in der Hand neben ihm. Sie hatte ihren Mantel übergezogen und die rote Wollkappe, die er an ihr so mochte. An ihrem zerlaufenen Make-up merkte er, dass sie geweint hatte.

“Ich halte es mit dir einfach nicht mehr aus!”, sagte sie “Ich kann so einfach nicht weitermachen! Ich bin mit dir einfach nicht mehr glücklich und deswegen ist es wohl das Beste, wenn ich jetzt gehe, bevor es zu spät ist. Ich bin jung und werde mir von dir sicher mein Leben nicht kaputt machen lassen.!

Nun wusste Fred nicht mehr, was er tun soll. Vielleicht hatte sie doch Recht. Ich habe sie wohl wirklich vernachlässigt. Er fühlte sich so elend, wie selten zuvor in seinem Leben. Wieso hatte er ihr Klagen nicht ernst genommen, als es noch nicht zu spät war? Er erinnerte sich noch an früher, als er so glücklich mit ihr war. Doch jetzt war sie weck und er war ganz allein in diesem riesigen Haus. Es gab gar keine andere Chance! Er musste sie einfach zurückholen.

Doch da ging auf einmal die Tür auf und Gretchen kam mit von Tränen überströmtem Gesicht ins Haus. Fred sprang sofort auf und stürmte ihr entgegen. Ihr Make-up bildete bereits zwei dicke schwarze Streifen unterhalb ihrer Augen. Er schlang die Arme um ihre schlanke Taille und drückte sie fest an seinen Körper.

Sie hatte jedoch die Tür beim hereinkommen offen gelassen und Fred sah nun, dass sie sein heiß geliebtes Auto zu Schrott gefahren hatte. Die Motorhaube war total verbeult und das Auto hatte vermutlch einen Totalschaden, aber das war ihm in diesem Moment egal. Er war nur froh, dass er seine geliebte Gretchen wieder hatte.

Ehestreit

Grunzifix noch einmal! Jetzt gibt sie mir tatsächlich schon wieder die Schuld, obwohl sie… sie ganz allein den Herd angelassen hat und deshalb unsere Gott verdammte Küche abgefackelt ist! Als würde ich jemals auf den Gedanken kommen auf ihren heiß geliebten Herd zu kochen, geschweige denn in anzufassen… für was hab ich meine wunderbare Mikrowelle?! … Na endlich ist sie weg und ich kann in Ruhe meine Zeitung fertig lesen … . … was zum Teufel? Packt sie gerade wirklich ihre Sachen? Es war doch nur eine kleine Meinungsverschiedenheit! Und dennoch habe ich Recht! Soll sie doch gehen die kommt bestimmt zurück! … was hab ich nur getan… vergrault hab ich sie. Ich bin doch so ein sturer Bock … hätte ich ihr doch einfach Recht gegeben, wie sonst auch immer, und mein Gehirn einfach auf “Standby” geschalten. … Was denn? Sie kommt wieder! Hat sie mir doch noch verziehen! Ich bin doch echt ein Glückspilz… . Ich nehm sie gleich mal in den Arm um ihr zu zeigen das ich es schätze das sie mir verziehen hat! Doch weshalb ist sie so traurig? Hat sie doch eingesehn das ich nicht an den ganzen Schlamassel Schuld war? … Sie hat die Tür offen gelassen, die sollte ich dann mal schließen, sonst heizen wir ja für den Hugo! Aber… WAS IST DAS?! Ist das mein Auto?! Na warte…

Innerer Monolog

Du eingebildetes Weibsbild, was bildest du dir ein, dass du mich so anschreißt… glaubst du ich lass es auf mir sitzen, dass du mich einen fetten, faulen Macho genannt hast… jetzt is sie weg, so ein Mist… wo isn jetzt scho wieder… JESAS MARIA hinta mir is… da lese ich lieber die Zeitung damit ich sie nicht anschauen brauch… jetzt geht sie? dann is wieder da? ich kenn mich garnicht mehr aus… die Frauen san schon kompliziert… die schaut ja jetzt richtig traurig aus… Haha, die haltets ohne mich ned aus… Na, Oida gegen an baum is sie gefahren mit meinem schönen mercedes…

Immer muss ich nachgeben, aber heute nicht. Heute zeig ich Betti wer die Hosen an hat. Meine Hosen sind ultra cool. Betti hat nur Röcke und ich hab so tolle Samthosen mit Bügelfalte. Die waren viel teurer als ihre blöden Röcke. Soll sie doch gehen diese blöde Schnepfe. Dieses Mal werde ich ihr nicht nachlaufen. Immerhin bin ich ein echter Italiener! Ich renne den Frauen nicht nach. Sie rennen mir nach … Aha jetzt packt sie ihre Sachen … Ist mir egal ich les´ jetzt erst mal den Kulturteil fertig … Jetzt ist sie bei der Tür draußen … Eventuell hätte ich ihr nachgehen sollen. Was mach ich denn nur ohne ihr …  Was macht ein echter Italiener ohne eine Frau …  Ich muss gleich mal bei meiner Mutter anrufen was in so einem Fall zu tun ist. … Huch da kommt sie ja schon wieder. Bloß nichts anmerken lassen …  Einfach auf sie zugehen … Ich spiel´ jetzt den verständnissvollen Ehemann … Ach sie kukt schon so reuevoll … Das soll sie auch ruhig … mich einfach sitzen lassen. Was denkt sich die eigentlich …Ich nehm sie mal in den Arm … ach du heilige Käsepasta … Mein neuer Ferrari … Er ist kaputt! (Kerstin Weber und Tamara Schmidt)

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